Entstanden ist dennoch eine moderne Architektur, eben nicht retrospektiv oder muffig, sondern als Rückblick auf die Grammophon-Zeit in formaler Interpretation. „Wir nehmen die Vergangenheit liebevoll mit in die Gegenwart“ sagt die Innenarchitektin und schafft einen „Durchblick“ in einen Tanzsaal, in dem man vier Paare bei Foxtrott, Tango etc. beobachtet...wer läßt sich nicht davon anregen, selbst die große Tanzfläche zu nutzen?!?
Weitere typische Elemente der 20er Jahre sind integriert: die schwarzen Hochglanzflächen der Theke und der Vitrine, die antik gebeizten Holzoberflächen, die Rattanstühle, die Palmen und die Säulen. Besonders auffällig ist die schräg im Raum sitzende, ovale Lichtdecke, die an die damalig verbreiteten Glaskuppeln anknüpft. Natürlich – heute ist es eine farbige Lichtfläche, deren Farbwiedergabe sich stufenlos steuern läßt – ganz nach gewünschter Atmosphäre!